Ein Tripple-Win Szenario für Sie und Ihre Patienten

Dr. Maja Waibel erläutert im Fachmagazin Kosmetische Medizin (Ausgabe 5.25) ihre Erfahrungen mit dem Proma inject LDS System.

Das Proma inject Low-Dead-Space Injektionssystem für Botulinumtoxin

Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin gehören zu den häufigsten minimalinvasiven Eingriffen in der ästhetischen Dermatologie und sind ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsportfolios jeder ästhetisch tätigen Arztpraxis. In diesem Zusammenhang herrscht eine erhebliche Konkurrenz auf dem Markt. Da wir Ärzte hier im höherpreisigen Segment tätig sind, ist es entscheidend, dass wir uns von der Konkurrenz abheben. Das können wir vor allem durch exzellenten Service – insbesondere individuelle Patientenkommunikation – und den Einsatz hochwertiger, innovativer Produkte erreichen. Dies betrifft nicht nur das Botulinumtoxin, sondern auch die Wahl der richtigen Nadeln und Spritzen, also des gesamten Injektionssystems.
Anfang Oktober dieses Jahres wurde das Proma inject Low-Dead-Space Injektionssystem auf den Markt gebracht. Es besteht aus einer 1ml Spritze und einer besonders feinen Injektionsnadel, die beide primär auf verlustarme Injektionen von hochpreisigen Medikamenten ausgelegt sind. Ich hatte die Gelegenheit, dieses System zu testen und möchte in diesem Artikel meine Erfahrungen teilen.

Abbildung Proma inject LDS Injektionssystem

Abbildung: 3D Modelle des Proma inject LDS Injektionssystems.
Links: Kopf der Proma inject LDS-Spritze, Querschnitt durch den Luer-Lock Verschluss zeigt exakte Passform von Stempel und Spritzengehäuse.
Rechts: 35G Ultra-LDS Zelostat® Nadel mit Luer-Lock Flügeln und flexiblen Polymereinsatz im Inneren zur Vermeidung von Totraum.

Low-Dead-Space bedeutet mehr Toxin für Ihren Patienten

Vorab: Was genau bedeutet Low-Dead-Space (LDS)? Es beschreibt die Reduktion des Totraums zwischen Stempel und Nadelspitze bei voll durchgedrücktem Kolben auf ein Minimum. Beim Proma inject LDS Injektionssystem wird die Produktverschwendung um mehr als 77 % gesenkt. Das entspricht einer zusätzlichen Menge von etwa 45 μl Botulinumtoxinlösung pro Nadel und damit einer Einsparung von mehr als 0,1 ml nach nur drei Nadelwechseln. Dies wird durch die präzise Fertigung und exakte Abstimmung der Proma inject LDS 1 ml Spritze auf die Ultra-LDS Nadeln von Zelostat® ermöglicht. Die Rückmeldungen der Patienten waren durchweg positiv, insbesondere in Bezug auf den Hinweis, dass ich für sie nun mehr Toxin zur Verfügung habe, ohne dass dies zu höheren Kosten führe.

Nadeldurchmesser bis 35G für höhere Patientensicherheit, Präzision und Komfort

Patientensicherheit und Komfort sind zwei der entscheidenden Faktoren für die Zufriedenheit der Patienten, welche sich langfristig positiv auf die Kundenbindung und die Reputation einer Praxis auswirken. Das LDS Injektionssystem von Proma inject verwendet Ultra-LDS Nadeln von Zelostat® mit einem Durchmesser von bis zu 35G , was eine Reduktion der Nadelfläche um mehr als 25 % im Vergleich zu 34G Nadeln bedeutet. Diese besonders dünnen Nadeln verringern die Wahrscheinlichkeit von Hämatomen und Schmerzen und tragen so zu einem erhöhten Patientenkomfort bei. Ich verwende die 35G Nadeln allerdings nur für Patienten mit einer besonders empfindlichen Haut oder einer Trypanophobie. Besonders bei neuen Patientinnen, die unter einem Sensitive Skin Syndrome leiden und unter anderen Umständen eine Injektion gar nicht in Betracht gezogen hätten, merke ich eine positive Resonanz. Für Patienten mit einer festeren Haut empfehle ich die Verwendung von 34G Zelostat® Ultra-LDS Nadeln.

Geringere Kosten für Ihre Praxis

Die Proma inject LDS Spritze und die Zelostat® Ultra-LDS Nadeln sind das Ergebnis einer konstanten Forschung und technologischen Weiterentwicklung. Spannend finde ich, dass Innovation auch bedeuten kann, dass durch neuste Verfahren die Herstellungskosten deutlich gesenkt werden können. PromaMedical – der Systemanbieter – gibt diese reduzierten Kosten an uns Ärzte weiter und bietet das LDS Injektionssystem zu einem Preis an, der deutlich unter dem vergleichbarer Produkte liegt. Wir als Anwender müssen dabei keinerlei Abstriche bei der Qualität machen, denn die Nadeln und Spritzen sind in Deutschland zugelassen und entsprechen hohen europäischen Standards für  Medizinprodukte.

Fazit: Patientenkommunikation und hochwertige Produkte sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Kombination dieser Vorteile muss selbstverständlich auch kommuniziert werden, da nur so die Patienten die ärztliche Expertise und Fürsorge zu schätzen wissen. Für mich ist eine umfassende Aufklärung ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. Dabei geht es nicht nur darum, mögliche Risiken zu thematisieren, sondern auch zu erklären, welche Maßnahmen ich persönlich ergreife, um diese Risiken so gering wie möglich zu halten. Ein wesentlicher Aspekt dieser Strategie ist der Einsatz hochwertiger Präparate – dies betrifft nicht nur das Botulinumtoxin selbst, sondern auch das zugehörige Injektionssystem. Eine geringere Wahrscheinlichkeit von Hämatomen und Schmerzen sowie die Möglichkeit, eine größere Menge Botulinumtoxin zum selben Preis zu verwenden, stellen aus meiner Erfahrung sehr überzeugende Argumente dar, die langfristig zur Patientenbindung beitragen können. Ich hatte auch die Chance das Proma inject LDS Injektionssystem bei mehreren Trainings und Workshops zu verwenden. Dabei waren die Rückmeldungen der ärztlichen Kollegen durchweg positiv und bestätigten meine bisher gemachten Erfahrungen. Insbesondere die Reduktion der Materialverschwendung, die präzise Dosierung durch den widerstandsfrei gleitenden Stempel der Spritze, sowie die verringerte Schmerzempfindung der Patienten wurden hervorgehoben.

Zur Autorin: Dr. Maja Waibel

Abbildung Dr. Maja Waibel

Dr. Maja Waibel ist Fachärztin für Dermatologie und Allergologie und gehört mit zu den renommiertesten Trainern in der deutschsprachigen Ästhetik-Community. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Universitäts-Hautklinik der FU Berlin mit dem Fokus Dermatoonkologie und betrieb seit 1998 eine große Praxis für Dermatologie und Allergologie mit Laserzentrum in Berlin. Seit 2004 ist Dr. Waibel auch als Trainerin tätig und hat in Workshops und Einzeltrainings weit über 250 ästhetisch interessierte Ärztinnen und Ärzte weitergebildet. Als Referentin arbeitet sie unter anderem für namhafte Unternehmen wie Galderma und Merz. Im Jahre 2022, mit 25 Jahren Erfahrung und 30.000 ästhetischen Behandlungen, folgte Dr. Waibel schließlich mit der Eröffnung ihrer Privatpraxis mit Trainingszentrum ihren zwei großen Leidenschaften: der ästhetischen Dermatologie und der Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen.

Interessenskonflikt:
MW ist Beraterin und Trainerin für Galderma, Merz und PromaMedical. Die Publikation wurde durch ein Sponsoring von PromaMedical unterstützt.
Danksagung:
Die Autorin dankt Dr. Stas Wüst für die Unterstützung bei der Erstellung und Publikation dieses Manuskriptes.